
Hallo Ihr Lieben,
nächste Woche geht’s in den 8fach-Oscarprämierten Film: Slumdog Millionär des britischen Regisseurs Danny Boyle. Obwohl sein Name stets für hohe Qualität steht, war er in diesem Jahr erstmals einer der Hauptakteure der US-Award-Season, in der alljährlich zwischen Neujahr und der Oscar-Verleihung so ziemlich jeder Verein, der auch nur entfernt etwas mit Kino zu tun hat, seine Preise verleiht. Außer einer Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch (Trainspotting) fiel bei den prestigeträchtigen Verleihungen bisher nicht viel für Boyles Werke ab. Doch warum legt der Brite nun ausgerechnet mit einer indischen Geschichte, die er komplett mit indischen Darstellern in Indien umgesetzt hat, den großen Award-Wurf in Amerika hin? Ganz einfach: Weil sein berauschend-märchenhaftes Liebesdrama „Slumdog Millionär“ das originellste Stück Kino seit langem ist und visuell so atemberaubend ausfällt, dass dieser westliche Blick auf Bollywood einem Kunstwerk gleichkommt. (weiterlesen…)