Max Payne: Kino am Dienstag (MUC+BER)
Hallo Ihr Lieben,
es geht actionreich weiter – ich steh da gerade drauf, warum auch immer. Beim nächsten Film werden sich die Geister sicher scheiden, aber allein der schönen Bilder wegen ist so ein Film sehenswert! Davon zeugt John Moores überaus ambitionierte Verfilmung des Neo-Noir-Spiels „Max Payne“. Moore nutzt die Möglichkeiten der modernen digitalen Bildbearbeitungstechniken, er orientiert sich an den mittlerweile legendären Covern der amerikanischen Pulp-Romane und Magazine der Nachkriegszeit. Seine Stilisierungen lassen Emotionen zu überwältigenden Bildern gerinnen, die dem Betrachter ob ihrer Schönheit den Atem rauben können. Jeder Lichtstrahl, der auf Max Payne (Mark Wahlberg) fällt, evoziert ganze Melodramen. Und wenn einmal kräftige Farben ins Spiel kommen, dann scheinen sie wie auch die Gefühle regelrecht überzufließen. Wie auf den alten Covern ist auch in “Max Payne” alles etwas zu kräftig, zu grell und zu wüst. Moore erhebt wie vor ihm schon einmal ein Filmemacher, der sich an der Pulp-Ästhetik der 40er und 50er Jahre berauscht hat, den Exzess zur Normalität. (weiterlesen…)




