Hallo Ihr Lieben,
nächste Woche geht’s in den letzten Film mit dem Kinoklub und mir (Julia) – ja ich schreibe immer die Einladung! Ab 29ten geht’s auf nach Berlin und dann hoffe ich, dass ich dort auch so tolle Kinofreunde wie hier finden werde, die mit mir den Kinoklub in Berlin fortsetzen werden. Auch in Zukunft werde ich die Einladung schreiben, aber dann gibt es immer, Achtung! 2 Faktenbereiche, nämlich die Fakten für Berlin und die Fakten für München. Der Film bleibt gleich! Bitte lasst mir die Ina in München nicht hängen und geht weiterhin so fleissig mit wie bisher und wenn Ihr Freunde in Berlin habt, gebt denen doch Bescheid, dass wir eine Dependance in Berlin eröffnet haben, damit ich nicht alleine im Kino sitzen muss.
So der letzte Film also, in dem Brad Pitt gegen sein Image als Schönling den legendären Westernhelden als melancholischen Mythos spielt und dafür wird in Venedig mit dem “Goldenen Löwen” geehrt wird:. Der Gesetzlose Jesse James war schon zu seinen Lebzeiten sagenumwobener Held zahlreicher Groschenromane, avancierte so bereits vor mehr als 130 Jahren zu einem der ersten amerikanischen Medienstars. Auch in Hollywood hatte der Verbrecher stets seinen Stand als ikonenhafte Heldenfigur sicher – egal ob in Lloyd Ingrahams „Ein Bandit von Ehre“ (1927), in Henry Kings „Jesse James – Mann ohne Gesetz“ (1939) oder zuletzt in Les Mayfields „American Outlaws“ (2001), immer galt es, zu dem Banditen Jesse James aufzublicken. Der gute Ganove, der in den Jahren um 1870 mit seiner Gang Banken und Postkutschen überfiel und als eine Art Robin Hood gilt, wollte nicht mehr gefeiert werden und vielleicht sogar Schluss machen – anders ist es kaum zu erklären, dass er seinem Mörder die Tatwaffe gab. Ausgerechnet Robert Ford (Casey Affleck), der kaum von seiner Seite weicht und ihm ähnlich sein will und ihn wie einen Popstar anhimmelt, meuchelt ihn aus Neid hinterrücks.
(weiterlesen…)